Unsere Hunde (und auch die Katzen) werden gebarft.  (BARF = Biologisch artgerechte Rohfleischfütterung)

und für den Urlaub bzw. wenn die Umstände  es nicht erlauben das Futter selbst zuzubereiten,. nehmen wir zur Überbrückung hochwertiges qualitatives Nassfutter, bzw. Semi-moist Futter der Premiumklasse, welche ich nach genauen vorherigen Recherchen ausgewählt habe.

 

Wir legen großen Wert darauf, dass das Fleisch in Lebensmittelqualität ihre Herkunft hat. Wir beziehen unser Fleisch von einem regionalen Schlachthof. Oder von Hofschlachtungen der Bauern unserer Umgebung. Dies ist mir besonders wichtig, fertige Futterpakete die im Internet angeboten werden, und wir nicht wissen, welche Herkunft dieses Fleisch hat kaufen wir ganz bewusst nicht.

 

Mein Mann und ich sind seit vielen Jahren Vegetarier, aus ethischen Gründen.

Das größte Übel am Fleischmarkt sehe ich in der alles vernichtenden Massentierhaltung, welche jeglichen Respekt und Achtung gegenüber der Schöpfung und des Lebens verloren hat.

 

Unsere Hunde benötigen jedoch für eine artgerechte Haltung Fleisch. Dieses Fleisch will ich zumindest nicht aus der Billigschiene beziehen, welches mit großer Wahrscheinlichkeit wieder aus Massentierhaltung  stammt.

Wichtig ist mir möglichst  regionales Fleisch aus Österreich, aus klein strukturerierter Bauernhofhaltung zu kaufen und nicht aus Billigimportländern oder Massentierhaltung.

 

Achten Sie z.B. mal darauf, woher z.B. getrocknete Kaurollen, Schweineohren, oder diese ganzen Kauartikel die in Billigläden oft angeboten werden. Vieles stammt aus China, oder Ostländern, Ländern in denen der Tierschutz mit Füßen getreten wird und die Billigfleischprodukte leider regen Absatz finden.

 

Wir wollen diese fatale Entwicklung nicht unterstützen, Wir versuchen unseren "Fußabruck" so gering wie möglich zu halten, indem wir  auf die Herstellung, Herkunft, und regionale Produkte aus dem Kleinhandel kaufen.

 

 

Hinterfragen Sie bitte einmal die Herkunft des Fleisches, (ob nun Trockenfutter, barven, oder Nassfutter), das Sie Ihrem Hund füttern.

(und natürlich auch jenes das Sie selbst essen!)

 

Ich kenne keine Fleischindustrie, welche gutes Fleisch, für das sie einen guten Preis in der Lebensmittelindustrie erhalten würden, billig an die Tierfutterindustrie verkaufen würden.

Das wäre wider der Gesetzmäßigkeit des gewinnbringenden Handels.

Welches "Fleisch" ist also  im herkömmlichen Tierfutter????

 

-  Hasenfleisch und Kauprodukte  (Massentierhaltung für Pelz ?, Versuchtstiere?.....)

-  Hühnerfleisch (Massentierhaltung , Billigware, vollgepumpt mit Wachstumshormonen, Antibiotika,

   Medikamenten zur Seuchenbekämpfung,?)

- Rindfleisch womöglich aus Onlinebestellungen  aus dem Internet (Massentierhaltung, Abfallprodukte die

   hier noch gewinnbringenden Absatz finden, denn sie als Endverbraucher können gar nicht nachprüfen

   was wirklich in diesem Fleischmischmasch tatsächlich drin ist, oder wo dieses Fleisch herkommt.

   Vielleicht haben sie eine dieser armseligen indischen oder australischen Rinderkreaturen gekauft, welche

   für den Export auf riesige Containerschiffe unter unwürdigsten Umständen gekarrt werden, und zu

   Billigfleisch-Produkten  verarbeitet werden?

- Pferdefleisch (es werden jährlich tausende Pferde auf Pferdemärkten verkauft, die armen Seelen, welche

   keinen Käufer finden werden zu Fleisch verarbeitet, auch Fohlen ! Massenware wird gezeugt um zu

   Schleuderpreisen dann verhökert zu werden.

- Fisch und Lachs aus Aquakulturen: zählt derzeit sogar in der Lebensmittelbranche zu den giftigsten

  Nahrungsmitteln! Gezüchtet und gehalten in riesigen Aquakulturen, leben sie inmitten ihren eigenen

   Exkrementen, einem Schlick aus Medikamenten, Antibiotika, Wachstumsbeschleunigern und ihren toten

  verwesenden Ihresgleichen. Todbringende Massentierhaltung auf allen Ebenen.

  Sie glauben nicht im Ernst, dass gesunde frische Fische als Hundefutter verarbeitet 

  und verkauft werden, wo es nur einen Bruchteil des Gewinnes bringt die es in der

  Lebensmittelindustrie erzielt.

 

Die Liste lässt sich ohne Ende fortsetzen!

 

 

Ich fühle mich, wie viele andere Konsumenten leider großteils ratlos und hilflos um aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Dieser fortschreitenden pathologischen Entwicklung in der Massentierhaltung tatenlos zuzusehen und tatenlos zu akzeptieren lehne ich ab.

 

Mein Beitrag ist auf Fleisch für mich zu verzichten und Fleisch für meine Hunde von regionalen Kleinstruktuerierten  Bauernhöfen zu beziehen, keine billigen Leckerlis und Kauprodukte aus  chinesischer Herstellung oder Billigimportware zu kaufen, wo jedem bekannt ist, unter welchen Bedingungen dort Tiere gehalten und verwertet werden.

 

Es gibt viele, viele Ansätze die Gutes bewirken können, jeder kann für sich einen individuellen alltagstauglichen Weg finden, so er sich darüber Gedanken macht....... und die Dinge hinterfragt!

 

 

Soviel zum Thema Fleisch.

 

Obst, Gemüse, und Kräuter ernte ich großteils aus unserem Gemüsegarten, und als Calciumzusatz fürs Hundefutter verwende ich entweder Fleischknochen oder Eierschalen von den Eiern welche unsere 4 Hühner liefern.

 

Als Nahrungsergänzungsmittel füge ich Grünlippmuschelpulver, Hagebuttenpulver, Canipur, und einige Male die Woche gebe ich aufgequollene Haferflocken, und Hirseflocken, gekochte Kartoffel, Süßkartoffel zur Fleischportion.

 

Öle verwende ich für meine Hunde Leinöl täglich, zur Abwechslung Kürbiskernöl oder Olivenöl.

Fisch gibt es je nach Angebot

 

Am Wochenende gibt es gemeinsames Frühstück...für uns ein "must have" und Tradition. und natürlich müssen da unsere Hunde auch mitnaschen-  mit altbackenem, richtig knackig gewordenem Brotscheiben mit Butter. Das lieben sie besonders :-)

 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass BARF für unsere Hunde und Katzen die beste Ernährung darstellt.

Nahrungsunverträglichkeiten, Allergien oder Verdauungsprobleme, Durchfall, Kränkeln, Übergewicht oder sonstige Krankheiten mit der sich die Fertigfutter- Fütterung so herumschlagen muss, kennen wir nicht.

 

Der Zeitaufwand ist vielleicht anfangs ein Thema, wenn man sich mit allem erst vertraut machen muss, sich in die Materie einlesen muss und sich die Quellen suchen muss, aber dieser Aufwand ist es allemal wert.

 

Die Frage der Fütterung ist im Grunde genommen ja ähnlich wie bei uns Menschen.

Man kann sich von Fertigprodukten, fast food ernähren - oder man kann sich ein gutes, qualitatives, leckeres, gesundes Essen zubereiten.

 

Man ist was man isst.

 

Es lassen sich im Internet oder in guten Sachbüchern viele gute nützliche Informationen über eine artgerechte Zusammenstellung des Futters finden.

z.B. Bücher von Swanie Simon, oder Stefanie Ohl, Hanna Stephan,...